LED-Unterbauleuchten richtig planen: Länge, Anzahl und Anschluss
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Kurz gesagt: Plane Unterbauleuchten so, dass die gesamte Arbeitsfläche gleichmäßig ausgeleuchtet ist – bei Lichtleisten etwas kürzer als der Hängeschrank, bei Spots etwa eine Leuchte pro 40–60 cm. Rechne die Leistung aller Leuchten zusammen und wähle ein passendes Netzteil mit Reserve.
1. Position
Montiere die Leuchten möglichst weit vorn unter dem Hängeschrank. So fällt das Licht auf die Arbeitsfläche und nicht nur auf die Wand, und der Kopf wirft keinen Schatten.
2. Länge und Anzahl
- Lichtleisten und Linienleuchten: etwa 5–10 cm kürzer als die Schrankbreite, damit Platz für Anschluss und Befestigung bleibt.
- Spots und flache Pads: etwa eine Leuchte pro 40–60 cm Arbeitsplatte.
- Lange Zeilen: Reihen- und Linienleuchten lassen sich lückenlos aneinanderreihen.
3. Spannung und Netzteil
Viele Küchenleuchten arbeiten mit 12 oder 24 Volt Gleichspannung und brauchen ein LED-Netzteil. Wichtig sind Spannung, Stecksystem (bei Hera z. B. LED 24) und die Summe der Leistung aller Leuchten plus etwa 10–20 % Reserve. Sets enthalten das Netzteil meist bereits. Passende Netzteile, Verteiler und Leitungen findest du unter Trafos, Dimmer & Zubehör.
4. Schalten und Dimmen
Möglich sind ein Schalter an der Leuchte, ein Funkschalter, ein Sensor (z. B. berührungslos) oder eine App-Steuerung. Dimmbare Leuchten brauchen einen kompatiblen Dimmer oder Controller.
5. Lichtfarbe
Über der Arbeitsplatte bewährt sich Neutralweiß (um 4000 K). Mehr dazu im Ratgeber Welche Lichtfarbe passt in die Küche?
Hinweis: Arbeiten am 230-Volt-Netz gehören in die Hand einer Elektrofachkraft.